Uni Osnabrück   -   Fachbereich 3   -   Sport / Sportwissenschaften
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Sport / Sportwissenschaft

Studium in Osnabrück

Studienabschlüsse: Magister, Lehramt (GHR, GYM, BBS) als Bachelor- und Masterstudiengänge

Das gymnasiale Lehramt wird ab dem Wintersemester 04/05 nicht mehr in der traditionellen Studienform sondern in Form des Zwei-Fächer-Bachelors und des daran anschließenden “Lehrermasters” angeboten. Dieser Master entspricht dem Staatsexamen. Die ersten Masterstudiengänge für den gymnasialen Lehrberuf werden ab dem Wintersemester 06/07 angeboten, wenn die ersten Studierenden den Zwei-Fächer-Bachelor abgeschlossen haben.

Der Staatsexamens-Studiengang Lehramt an Grund-, Haupt und Realschulen wird zum Wintersemester 2007/08 auf eine gestufte Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor of Arts und Master of Education umgestellt. In Zukunft wird zunächst der Bachelor-Studiengang Grundbildung studiert. Daran schließt sich das Studium - je nach gewünschtem Lehramt - in einem der Master-Studiengänge Lehramt an Grund- und Hauptschulen oder Lehramt an Realschulen an.

Zum Wintersemester 2006/07 wurde der Staatsexamens-Studiengang Lehramt an berufsbildenden Schulen auf eine gestufte Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor of Arts und Master of Education umgestellt. Ab sofort wird zunächst der Bachelor-Studiengang Berufliche Bildung studiert. Daran schließt sich das Studium im Master-Studiengang Lehramt an berufsbildenden Schulen an

Studienbeginn:In der Regel im Wintersemester (zum Sommersemester möglich)
Postanschrift:Universität Osnabrück Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften Fachgebiet Sport und Sportwissenschaft Postfach 49069 Osnabrück
Telefon:05 41/9 69 – 42 97 (Sekretariat)
Fax:05 41/9 69 – 43 69 (Sekretariat)
E-Mail: sekretariat.sport@uni-osnabrueck.de (Sekretariat)
Internet:http://www.sport.uni-osnabrueck.de

Das Fachgebiet Sport/Sportwissenschaft gehört dem Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften an. Hier studieren z. Z. ca. 450 Studentinnen und Studenten. Sie werden von 8 hauptamtlich Lehrenden (4 Professorinnen und Professoren, 4 wissenschaftliche MitarbeiterInnen) und ca. 20 Lehrbeauftragten betreut.

Voraussetzung für das Studium

Die Qualifikation für das Studium des Unterrichtsfaches Sport in den Lehrämtern und für die Aufnahme des Hauptfaches Sportwissenschaft im Rahmen des Magisterstudiengangs wird in der Regel durch das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife nachgewiesen.

Studieninhalte

Das Studium des Unterrichtsfaches Sport und der Sportwissenschaft umfasst sportwissenschaftliche, fachdidaktische und praktisch-methodische Anteile sowie unterrichtspraktische Studien.

Die fachdidaktische und sportwissenschaftliche Ausbildung gliedert sich in folgende Problembereiche:

In jedem dieser Bereiche werden jeweils eine Einführungsveranstaltung und unterschiedliche Vertiefungsveranstaltungen (s.u.) angeboten.

Sport und Erziehung

Sportpädagogische und -psychologische Fragestellungen nehmen im Rahmen der Studieninhalte einen besonderen Stellenwert ein, da die Mehrzahl der Studierenden des Faches später Sport an Schulen unterrichten möchte. Die in diesem Bereich angebotenen Seminare und Vorlesungen befassen sich mit anthropologischen Grundlagen von Körper- und Bewegungserfahrungen, mit Fragen der Unterrichtsplanung und sportdidaktischen Konzepten, mit der Rolle des Sportlehrers/der Sportlehrerin, der Problematik des Messens und Zensierens im Sport, der Bedeutung von Sport und Bewegung im Hinblick auf die Persönlichkeitsentwicklung des Menschen.

Sport und Bewegung

Im Arbeitsbereich Sport und Bewegung werden bewegungs- und trainingswissenschaftliche Grundlagen des Sportstudiums angesprochen. Hierbei werden die grundlegenden Themen beider Fachgebiete, Training in den unterschiedlichen Praxisfeldern des Sports und der Einfluss sportlichen Trainings auf die motorische Leistungsfähigkeit einerseits sowie die motorische Entwicklung, die Struktur sportlicher Bewegungen, das motorische Lernen und die Steuerung und Kontrolle von Bewegungen andererseits in einführenden Vorlesungen vorgestellt und ausgewählte Themen in weiteren Studienangeboten vertieft. Entsprechend der Struktur der Studiengänge und -abschlüsse bilden dabei das Training und die Bewegung Heranwachsender einen besonderen Schwerpunkt.

Sport und Gesellschaft

Hier werden vorwiegend sportsoziologische Fragestellungen bearbeitet. Dabei geht es um die Sportentwicklung und um die Bedeutung des Sports bei der Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen. Veränderungen im Sport sollen aufgespürt und reflektiert werden. Vorlesungen und Seminare befassen sich mit der sportlichen Sozialisation von Kindern und Jugendlichen, mit ökologischen Problemen, mit der Rolle des Sports in den Medien und um geschlechtsspezifische Sozialisationsprozesse.

Sport und Gesundheit

Dieses Teilgebiet der Sportwissenschaft befasst sich mit bewegungs- und körperbezogenen Grundlagen einer Gesundheitsförderung. Die Seminare und Vorlesungen vermitteln sportmedizinische Grundlagen und befassen sich mit der Prävention gesundheitlicher Beeinträchtigungen im Sport. Die Diagnose von Bewegungsauffälligkeiten wird ebenso behandelt wie die physische Belastbarkeit von Kindern und Jugendlichen.

Sportpraktische Ausbildung

Die sportpraktische Ausbildung umfasst eine Einführung in die Lern- und Erfahrungsfelder: „Laufen, Springen, Werfen“, „Schwimmen, Tauchen, Wasserspringen“, „Turnen und Bewegungskünste“, „Gymnastische, rhythmische und tänzerische Bewegungsgestaltung“, „Spielen in Mannschaften“, „Partner- und Rückschlagspiele“, „Auf dem Wasser“, „Auf Schnee und Eis“.

Mit diesen Lern- und Erfahrungsfeldern sind die vielfältigen Formen einer Bewegungs- und Sportkultur zusammengefasst. Bewusst wird dabei Abstand genommen von einem engen Sportverständnis, wonach sich der Sport vor allem durch die institutionalisierten Sportarten definiert. Auf der Grundlage der „Lern- und Erfahrungsfelder“ werden Vertiefungsveranstaltungen in unterschiedlichen Sportarten angeboten, dazu gehören z. B. Leichtathletik, Schwimmen, Wasserspringen, Turnen, Trampolinturnen, Gymnastik, Tanz, Jazztanz, Fußball, Handball, Basketball, Volleyball, Hockey, Tennis, Badminton, Tischtennis, Rudern, Kanufahren, Skifahren.

In diesen praktisch-methodischen Lehrveranstaltungen werden insbesondere spezielle Unterrichtsverfahren unter besonderer Berücksichtigung der Vermittlung grundlegender Bewegungserfahrungen, -fertigkeiten und -fähigkeiten vermittelt.

Unterrichtpraktische Studien und weitere Praktika

Die Studierenden des Faches Sport absolvieren im Rahmen ihres Studiums ein Vereinspraktikum und ein Fachpraktikum. Das Fachpraktikum wird entsprechend der jeweiligen Schulform entweder semesterbegleitend oder in Form eines Blockpraktikums in der vorlesungsfreien Zeit durchgeführt.

Projekte

Die Studierenden haben die Möglichkeit zur Teilnahme an verschiedenen Praxisprojekten (z. B. „Bewegte Schule“, psychomotorische Entwicklungsförderung, Durchführung eines Trendsportfestivals).

Räumliche Ausstattung

Das Sportzentrum der Universität Osnabrück verfügt über eine Sporthalle, eine Gymnastikhalle, eine Schwimmhalle, einen Fitnessraum, mehrere Tennisplätze und Außenanlagen für Leichtathletik, Ballspiele etc.

Kooperationen

Das Fachgebiet Sport/Sportwissenschaft kooperiert mit vielen regionalen und überregionalen Verbänden und Institutionen. Hierzu gehört z. B. der Deutsche Sportbund, der Deutsche Turnerbund, Gemeindeunfallversicherungsverbände, Kultusministerien verschiedener Bundesländer, unterschiedliche Sportfachverbände etc

Internationaler Austausch

In Kooperation mit dem Zentrum für Hochschulsport werden Wettkämpfe und Sportveranstaltungen mit Studierenden verschiedener europäischer Hochschulen durchgeführt. Berufsfelder (außer Lehramt) Der Magisterstudiengang Sportwissenschaft qualifiziert für außerschulische Tätigkeitsbereiche. Im Hauptstudium ist eine Schwerpunktbildung möglich. So können sich die Studierenden mit Fragen des Sportmanagements und des Freizeitsports befassen und sich auf eine berufliche Tätigkeit in Vereinen und Verbänden vorbereiten. Im zweiten Schwerpunkt stehen die Psychomotorik und präventive bzw. rehabilitative Aspekte von Sport und Bewegung im Vordergrund. Diese Schwerpunktbildung ermöglicht eine Tätigkeit in heilpädagogischen und therapeutischen Einrichtungen.

„Ein Studium des Faches Sport an der Universität Osnabrück kann ich empfehlen, weil hier Theorie und Praxis in vorbildlicher Weise miteinander verbunden werden und den Studierenden viele Möglichkeiten des Erwerbs zusätzlicher Qualifikationen (z.B. Lehrbefähigung Sportförderunterricht, Psychomotorik) offen stehen.“ Prof. Dr. Renate Zimmer, Professorin für Sportwissenschaft/Sportpädagogik an der Universität Osnabrück

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letzte Änderung 08.05.2009 12:22 Uhr | editieren